Technik: Landstrom-Ausfall-Melder

Im August 2019

Hi,

was’n das… ein „Landstrom-Ausfall-Melder“? Braucht man das?
Nun, zum Überleben sicher nicht – aber nützlich kann es trotzdem schon sein!

=== Umgesetzt im August 2019 ===

Bisher hatten wir ja nur gemietete Womos, dabei ist es mir ein paar Mal aufgefallen, und so stand für mich eigentlich schon fest: „In ein eigenes Womo würde ich es uns einbauen…“

Wenn man mit dem Wohnmobil auf einem Stellplatz mit Stromsäule steht und Strom zapft, gibt es ja verschiedene Arten der Land-Strom-Versorgung. So haben wir schon Stellplätze gesehen, bei denen der Münzeinwurf mit dem Hinweis versehen war, dass Münzen erst nachgeworfen werden dürfen, wenn der Zähler abgelaufen ist, da sonst das noch vorhandene Guthaben wohl verfällt (normalerweise wird es ja aufsummiert, auch beim Nachzahlen) oder dass nur eine Münze eingeworfen werden kann – so lange, bis der Zeit- oder KW-Zähler abgelaufen ist.

Jedenfalls standen wir auf einem Stellplatz und haben uns auf Grund des doch sehr knappen Gasvorrates, für die Heizung über Landstom entschieden. Die Steckdose ausgewählt, Münze eingeworfen (es ging nur eine rein!), Heizung auf die kleinere Stufe eingestellt und schlafen gelegt. – Mitten in der Nacht oder am sehr frühen Morgen – bin ich fast als Eiszapfen aufgewacht -> nix Strom – Womo kalt!

Daraus entstand dann die Idee – mit einem Alarm bei Stomausfall hätte ich direkt eine Münze nachwerfen können…

Der Plan – einfach und simpel umzusetzen:  (Material: 1x Schalter, 1x Summer, 1x Relais)

Einen Summer über ein Relais schalten, welches bei externer Stromversorgung angesprochen wird.
Da ich den Sicherungskasten für die 220-Volt-Versorgung ja eh schon umgebaut habe, fand hier auch noch ein „Relaissockel zur DIN-Schienenmontage“ seinen Platz auf der Hutschiene. Das ausgewählte und in den Sockel eingesteckte Relais bietet zwei Umschalt-Kontakte, somit sind je Zustand wahlweise zwei offene und zwei geschlossene Kontakte verfügbar.

Eine 12-Volt-Dauerstomversorgung (über den EBL) wurde im Vorfeld schon neben den Sicherungskasten gelegt.

Erster Aufbau (fliegend umgesetzt):

Funktionsweise:

Landstrom angeschlossen: Relais öffnet

Landstrom nicht mehr angeschlossen: Relais schließt

Wenn das Relais stromlos ist (also z. B.
Zeit- oder kWh-Zähler abgelaufen oder Stecker gezogen etc.), schaltet das Relais von COM auf NO [normal open] durch. Wenn der Schalter geschlossen ist, bekommt der Summer Strom und „lärmt“ herum.

Will man selber die Stromversorgung beenden, wird der Schalter einfach geöffnet, der Summer bleibt aus.

Da der Summer bei uns fast direkt hinter der CEE Steckdose sitzt und auch von außen(!) recht laut ist, ist es sogar eine kleine „Alarmanlage“, falls mal ein unaufmerksamer Womo-Fahrer den falschen Stecker an der Stromsäule zieht oder ein weniger freundlicher Mitmensch gar dem ganzen Kabel Beine machen will…  🙂

Ich vermute mal, dass es diese Funktion auch bei den „großen und teuren“ nicht serienmäßig gibt?!?

😉

Viele Grüße
www.t334.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Technik: LCD-Batterie-Computer 200 S

03.2019
08.2019

=== Umgesetzt 20. März 2019 (Shunt)===
=== Umgesetzt im August 2019 (Anzeige)===

Selbsteinbau des LCD-Batterie-Computer 200 S (vom Hersteller Votronic)

Durch den Basteltrieb angetrieben aber von der Vernunft oft geblockt… hat es ein bisschen länger gedauert, bis nach dem Mess-Shunt

nun auch der BC an seinem endgültigen Platz angekommen ist. Einerseits sollte es schnell gehen – Andererseits mit bedacht, um nichts (oder möglichst wenig) zu zerstören und nicht alles mehrfach aufmachen zu müssen.

 

Vor allem die Verkabelung so zu verlegen, dass es nicht sofort ins Auge sticht, war gar nicht so einfach. Die gängigen Kabelkanäle waren für die 28 mm breite Nische zwischen der Tür und dem Holz leider einen Tick zu breit. Und an den anderen Stellen kommt man nicht so gut bis nach oben an den gewünschten Platz.

Also habe ich mich für die rechte innen Seite des 5.Sitzes entschieden und dort die Verkabelung hochgelegt. Oben an der Holzverkleidung mit 2 Bohrungen a 8 mm durchgebohrt. Dann von dem Kabelkanals ein Stück auf der Trägerschiene des Hubbettes verlegt und mit dem Klebeband festgedrückt (die graue Gardine am Hubbett kann man leicht nach dem herausschrauben einer Schraube vom Klettband lösen und bei Seite schieben). Aus dem Reststück habe ich dann noch oben auf dem durchbohrten Holz für die Weiterführung des Kabelkanals ein Stück heraus geschnitten und angeklebt.

…mir gefällt es so …
und rechts ist noch Platz für ein gleichgroßes Modul für die (noch gewünschte) Solaranlage 🙂

Technik: einige der verbauten Komponenten

(ENTWURF)

Unter dem Fahrersitz:

Bei uns ist unter dem Fahrersitz der „Elektroblock EBL 119“ von Schaudt verbaut worden.

(EBL Pinbelegung: http://www.schilfgraben.de/technik-ebl-119-elektroblock-119/)

vorne rechts daneben  ist ein Türmchen mit einigen Sicherungen

(Pinbelegung ?)

Dahinter, leider nicht gut erreichbar, ist noch ein Verteilerblock für Flachstecker versteckt.

(Pinbelegung ?)

Dieser Block ist ein, ich nenne ihn mal „13x 5-Fach Verteiler“, hier können 13 verschiedene „Signale“ je 5 Mal über 6,3 mm AMP-Stecker-Fähnchen verteilt werden.

 

Unter dem EBL, in der Zuleitung vom MNL Stecker Block 2 Pin 1+4, liegt noch eine weitere trennbare Steckverbindung, diese kommt vorne aus einem Leitungsbündel.

Diese 3 Leitungspaare kommen wohl direkt von der Starter-Batterie, als 6-er Isolierband-Bündel vorne rechts unter dem Fahrersitz an. Mit dabei sind:
1x ca.     6 mm²  (vermutlich) hinten an den EBL als Hauptversorgung
1x ca.     4 mm²  an MNL Stecker Block 2 Pin 1+4 (Kühlschrank)
1x ca. 2,5 mm²  an den Flachstecker-Verteilerblock, rechts neben dem EBL

 

Im Stauraum unter dem 5. Sitz:

Im Stauraum unter dem 5. Sitz ist der 220 Volt Verteilerkasten sowie einige Kabel, zu einem Kabelbaum zusammengefasst, die zu den Schaltern für die Trittstufe, das Außenlicht und das „Grundlicht“ der Eingangsbeleuchtung führen.

Da wir den Platz vor der E-Verteilung noch anders nutzen möchten und dann nicht mehr von vorne an die Sicherungen kommen würden, habe ich erst die E-Verteilung von der Wand abgeschraubt und um 90 Grad geschwenkt auf den Boden verschraubt.

vorher:

zwischendurch: :

nachher: 

Mit der späteren Idee, noch weitere Komponenten auf der Hutschiene unterbringen zu wollen, stand fest, dass ein größerer Verteiler seinen Weg in unser Womo finden sollte.

Jetzt ist dort ein Verteiler mit mehr Platz verbaut. Vor die Sicherungen habe ich (das Technik Spielkind lässt Grüßen) noch einen Zähler verbaut, dann den alten original Block mit FI und zwei je 2-pol. Sicherungen, danach folgt ein Relais, das mit der Landstomversorgung anzieht
-> hier plane ich noch den  „Landstom-Ausfall-Melder“

Eine „Alarmierung, wie der Name es schon sagt: Falls der Landstom „ausfällt“
– sei es, dass der bezahlte Zeitraum / die bezahlten kWh durchgelaufen sind,
– durch Unachtsamkeit anderer Womofahrer der falsche Stecker gezogen wurde
– oder um zu verhindern, dass ein Stromkabel plötzlich am nächsten Morgen „verschwunden“ ist, wie uns ein anderer Womofahrer zuberichten wusste…

Die Schaltung steht, nur die Umsetzung braucht wohl noch etwas …
=== Umgesetzt im August 2019 ===

 

Technik – technische Unterlagen

Das Vertriebskonzept von Carpron / Carado / Hymer, dass alles ausschließlich über die Wohnmobil-Händler geht, mag ja ganz nett sein (vor allem für die Händler) – aber es nervt!

Ersatzteile, Erweiterungen, etc. – nur über den Händler…

Warum gibt es eigentlich keine ausführlichen „technischen Unterlagen“ für den T334? oder besser: warum sind die eigentlich nicht frei zugänglich ?Vermutlich, „damit alles schön über den Händler geht – und kostet…“ oder hat das vielleicht auch (Versicherungs-) rechtliche Gründe?

Stromlaufpläne / Kabelpläne / Schaltpläne … wären schon was feines…

So muss man sich wohl alles selbst „erarbeiten“.

Interessant ist z. B.: Dass die Bezeichnung am EBL wohl nicht (alle) stimmen, ich habe mal die Sicherung für „TV“ herausgezogen, die Sat-Anlage und der Flatscreen erfreuen sich jedoch wohl munter an einer anderen Stromquelle !

 

FORTSETUNG FOLGT…

Ausstattung eines T334 (Maximal möglich)

Maximum Ausstattung – laut aktuellem Prospekt Material (26. August 2018) und Internetquellen

T334 (Grundkonfiguration ab 43.899,00 €)

Fahrzeug Eckpunkte:

Wohnwelten: (nur Farbgebung der Sitzbezüge?)
Dunkel = Terra
Hell = Arctica

Technische Informationen

WOMO Außenabmessungen L / B / H (cm) 696 / 232 / 290
Innenhöhe (cm) 210
Masse im fahrbereitem Zustand (kg) 2.795
Zuladung (kg) 705
Radstand (cm) 404
Zugelassene Personen 4 / (5 optional)
Schlafplätze 2 / (5 optional)

Liegefläche im Heck (cm)

210 × 140 / 130
Liegeflächen im Alkoven / Hubbett (cm) 195 × 140 / 110 optional
Liegefläche in der Mitte (cm) 210 × 65 optional
Kühlschrank / davon Frosterfach (l) 113 / 14 (167 / 29 optional)
Steckdosen 230V 3 (5 optional)
Drehbarer Fahrer- und Beifahrersitz
Stauraumklappe B x H rechts (cm) 65 × 105
Stauraumklappe B x H links (cm) 65 × 75 optional

 

 

Pakete:

Chassis-Paket T / A
– Klimaanlage Fahrerhaus manuell
– Beifahrer-Airbag
– Außenspiegel elektrisch und beheizt
– Tempomat
– Radiovorbereitung mit Lautsprechern
– Antenne
– Beifahrersitz höhenverstellbar
– ESP inkl. ASR & Hillholder

Chassis-Komfort-Paket T / A
– 16″ Alufelgen Original Fiat
– Lederlenkrad und Schaltknauf in Lederausführung
– Instrumententafel mit Chromringen
– Armaturentafel mit Applikationen (Techno-Trim)
– LED Tagfahrlichtstreifen
– Scheinwerfer mit schwarzem Rahmen
– Kühlergrill schwarz glänzend

Basic-Paket T / A
– Panoramadachhaube über Sitzgruppe
– Klarglas-Dachhaube 40×40
– Duschraumverkleidung
– Spiegel mit Garderobenhaken
– Holzlattenrost in der Dusche
– Pilotensitze inkl. Wohnraumbezügen (
– LED Wohnraumleuchte
– zusätzl. Steckdose im Dachschrank über dem Küchenblock
– Kleiderstange in der Naßzelle
– Steckdose in der Garage

Carado Emotion-Paket T
– Seitenwände in Glattblech champagner metallic
– Beklebung Carado Emotion
– hohe Heckleuchtenträger-Aufsatzteile

Fahrgestell
– Fiat 2,3 l – 96 kW (130 PS) – EURO 6      ->             0,00 €
– Fiat 2,3 l – 109 kW (150 PS) – EURO 6    -> + 1.849,00 €
– Fiat 2,3 l – 130 kW (180 PS) – EURO 6    -> + 4.199,00 €
(die 180 PS Version wird auf der Carado-Seite selbst NICHT angeboten?!?  jedoch auf einer Web-Seite eines Händlers.)
– Fiat 16″ Stahlfelgen für Light-Chassis inkl. Radzierblenden
– Auflastung auf 3.850 kg Fiat
– Comfort-Matic-Getriebe

Aufbau außen
– Abwassertank isoliert
– Fenster in T-Haube
– 2. Außenstauraumklappe
– Heckstützen 2 Stk.

Aufbau innen / Wohnraum
– Bettenumbau im Bereich Sitzgruppe
– Hubbett
– 5. Sitzplatz auf Seitensitzbank mit Sicherheitsgurt entgegen der Fahrtrichtung
– Teppich gekettelt

Bordtechnik
– Zweite Aufbaubatterie 95 Ah
– Heizung Combi 6 E (mit Elektroheizstab)
– Fußbodenerwärmung elektrisch im begehbaren Bereich
– 12 V TV-Vorverkabelung inkl. Flachbildschirmhalter
– Kabelvorbereitung für Rückfahrkamera
– Backofen im Küchenblock nur mit 167 l – Kühlschrank (außer T 60, T 58)
– Dunstabzug
– Großer Kühlschrank 167 l mit separatem Frosterfach 29 l
– 120L Dieseltank

(Dieses Paket wird nur auf Anfrage (&wenn man es weiß) vermarktet und wird bisher nicht in den Preislisten aufgeführt / wird auch „Messe-Paket“ genannt)
–  Paket „All-In-One“ [das scheint die Version bis 2018 gewesen zu sein]
–  – Markise 3,5 m
–  – Fahrradträger 4er
–  – SAT-Anlage 60 Automatik
– – TV19″
– – TV-Halter schwenkbar

– Paket „All-In-One“ [ab 2019 scheint das Paket so auszusehen]
– – Markise Omnistor 3,5 m
– – Fahrradträger 3-fach
– – Teleco Flatsat Classic 65 (vermutlich dann inkl. TV Vorbereitung?)
– – 22″ Flachbildschirm
– – TV-Halter

Obligatorisch

– Transportkosten
– Zulassungsdokumente

Maximal-Konfiguration ca. 70.000,– (die wird es also schon mal nicht!)

Alleine die möglichen „Pimp“-Optionen liegen beim T334 also gesamt bei ca. 26.000,–€
und einige der hier aufgelisteten Optionen schließen sich gegenseitig wohl auch aus!